Erich-Mendelsohn-Preis 2023 | News

International architecture panel honors the best brick buildings

The jury for the Erich Mendelsohn Award 2023 for Brick Architecture is appointed. Eight renowned jurors will evaluate the projects submitted to the Award: Susanne Wartzeck, Ulrich Brinkmann, Fabrizio Barozzi, Andrés Solíz Paz and Silvia Schellenberg-Thaut will meet in June in Berlin.

Uwe Schröder Architekt
Public Buildings, Recreation and Sport
EIN ORT FÜR DEN BRAUCH
Hochzeitsturm Plüderhausen

Auf einer für das Remstal typischen Streuobst wiese steht der Hochzeitsturm, dessen Ausgangspunkt ein lokaler Ritus aus dem 18. Jahrhundert ist: Paare pflanzen nach der Eheschließung einen Obstbaum auf einer „Hochzeitswiese“. Dieser Sitte wurde mit dem Turmbau ein architektonischer Rahmen gegeben.

Raum für Worte
Public Buildings, Recreation and Sport
Raum für Worte
Stadtbibliothek Heidenheim

Der Bibliotheksneubau in Heidenheim schafft eine Brücke zwischen der kleinteiligen Bebauung der Innenstadt und der historischen Altstadt. Die Klinkerfassade nimmt Bezug auf die Umgebung und betont die analoge, haptische Funktion des Baus. 
 

Peter Krebs Büro für Architektur
Public Buildings, Recreation and Sport
SAKRALE EINHEIT
Petrus-Jakobus-Kirchenzentrum

Der Neubau des Petrus-Jakobus-Gemeindezentrums wurde an einem Quartiersplatz in der Karlsruher Nordweststadt geplant, auf dem regelmäßig ein Wochenmarkt stattfindet. Kirche und Gemeindehaus schließen als Gebäudespange die Südseite des Platzes ab. Beide bilden im Quartier ein ruhiges, beständiges, nach außen hin eher geschlossen wirkendes Gebäudeensemble, das sich über einen gemeinsamen Hof zur Umgebung öffnet. 

Klingende Manifestation
Public Buildings, Recreation and Sport
Klingende Manifestation
Hochschule Luzern – Musik

Die mineralische Materialwelt des Neubaus der Luzerner Hochschule für Musik ist das Ergebnis einer feinfühligen Auseinandersetzung mit dem Ort und folgt dem Credo der gepflegten Rauheit.

Leietheater in Deinze, Belgien
Public Buildings, Recreation and Sport
Eine Ode an die Luministen
Leietheater Deinze

Der Luminismus ist eine Stilrichtung der Malerei mit Figuren, deren Silhouette in Licht gehüllt ist. Die Luministen, zu denen auch Emile Claus (1849 – 1924) aus Deinze gehört, setzen in ihren Werken auf starke Kontraste von Sonnenlicht und Schatten, sodass die dargestellten Szenen gewissermaßen aufleuchten und dennoch realistisch bleiben. Das Leietheater interpretiert die Werke der Luministen und der Maler aus Deinze sowie der Leie-Region. 

Forschungsprojekt der TU Darmstadt
Public Buildings, Recreation and Sport
So grazil wie belastbar
Ziegelschale aus planaren Ziegelfertigteilen

Einer selten gewordenen Bauweise widmete sich ein Forschungsprojekt  der TU Darmstadt: Mit Hilfe von Modulen entstand ein belastbares und doch fragil wirkendes Schalentragwerk.

Sporthalle Richard-Wagner-Grundschule in Berlin
Public Buildings, Recreation and Sport
FALTTECHNIK DER DDR-MODERNE
SPORTHALLE RICHARD-WAGNER-GRUNDSCHULE

Die Sporthalle ist ein Typenprojekt, das während der 1970er- und 1980er-Jahre in der DDR vielfach eingesetzt wurde. Charakteristisch ist die Dachkonstruktion aus vorgespannten trapezförmigen Faltwerkträgern. Bei der umfassenden Sanierung kam es den Architekten darauf an, die VT-Falten – im Äußeren wie im Inneren – sichtbar zu lassen. Der charakteristische Linienzug wird durch den prägnanten farbigen Dachrand betont und erlebbar gemacht.

Modernisierung Auferstehungskirche Überlingen
Public Buildings, Recreation and Sport
MODERNISIERUNG IN WEISS
Auferstehungskirche Überlingen

Die ursprünglich einschiffige, im neogotischen Stil erbaute Auferstehungskirche befindet sich in zentraler Lage Überlingens. Die Umgestaltung und Sanierung haben die Kirche für die Zukunft gerüstet: Es wurde ein Raum für Musik und Gemeinschaft geschaffen, das Gebäude wurde barrierefrei und der energetische Standard wurde verbessert. 

KAMMERMUSIKSAAL IM WILDEN VERBAND
Public Buildings, Recreation and Sport
KAMMERMUSIKSAAL IM WILDEN VERBAND
Erweiterung des Humboldt-Gymnasiums

Der Bau des inzwischen denkmalgeschützten Humboldt-Gymnasiums wurde von 1957 bis 1959 vom Architekten Karl Band realisiert. Zusätzlich zum gymnasialen Vormittagsunterricht wird die Möglichkeit einer Ausbildung in einem musikgymnasialen Zweig angeboten, welche in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Musikschule besteht. Abends gibt es häufig Theateraufführungen, Ausstellungen und Konzerte – für entsprechende Veranstaltungen fehlte seinerzeit ein geeigneter Kammermusiksaal.

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