Wenn heute von nachhaltigen Städten die Rede ist, geht es oft um Kennzahlen, Zertifikate und Regularien. Gebäude müssen „ESG-konform“ sein, Materialien eine „positive CO₂-Bilanz“ vorweisen, und jede Komponente wird in Ökobilanzen bewertet. Das klingt erstmal gut – aber selten inspirierend. Nachhaltigkeit wird zur Checkliste, zur Pflichtübung. Dabei war die Idee einmal eine andere: Nachhaltigkeit sollte Verantwortung übernehmen, Schönheit und Dauerhaftigkeit schaffen.