Bilingual Award Ceremony
The award ceremony of the Erich Mendelsohn Award 2023 for Brick Architecture took place on September 8 at the Deutsches Architektur Zentrum (DAZ) in Berlin.
Die Besetzung der Jury des Fritz-Höger-Preises 2017 für Backstein-Architektur steht jetzt fest. Das erneut hochrangig besetzte Gremium kommt am 12. Juli in Berlin zu seiner Sitzung zusammen.
Auch zur vierten Auslobung des erfolgreichen Fritz-Höger-Preises für Backstein-Architektur konnte wieder eine hochkarätige Fachjury gewonnen werden. Als Garanten für eine vielschichtige Bandbreite an erstklassigen Siegerprojekten wurden für den 2017er-Wettbewerb jetzt folgende Persönlichkeiten in die Fachjury berufen:
Heiner Farwick ist nicht nur Präsident des Bundes Deutscher Architekten (BDA), sondern auch selbst Architekt. Als BDA-Präsident steht er seit 2013 rund 5.000 freischaffenden Architekten vor. Farwick engagiert sich zudem in Gestaltungsbeiräten diverser Kommunen.
Kaye Geipel befasst sich beruflich und aus Leidenschaft mit Architektur. Geipel ist stellvertretender Chefredakteur der Bauwelt, einer der renommiertesten Architekturzeitschriften Deutschlands. Der Fachjournalist und Buchautor schreibt ebenso klug wie unterhaltsam über zeitgenössische Architektur.
Rudolf Finsterwalder sicherte sich vor drei Jahren gemeinsam mit dem portugiesischen Architekten Alvaro Siza den Grand Prix beim Fritz-Höger-Preis. Die reduzierte Museumsbau-Architektur vereint Kunst und Natur zu einer eindrucksvollen Gesamtkomposition. Auch sonst gehört die Auseinandersetzung mit Formen und Strukturen der Natur zu Finsterwalders Schwerpunkten.
Anne Beer ist eine renommierte Architektin und einer der Köpfe des Architekturbüros Beer Bembé Dellinger Architekten. Zudem hat sie als Professorin einen Lehrstuhl an der Technischen Hochschule Regensburg inne. Mit Vorträgen und Aufsätzen mischt sich Anne Beer immer wieder in die aktuellen Architekturdebatten ein.
Nikolaus Hirsch arbeitet als Architekt, Schriftsteller und Hochschulprofessor und bewegt sich mit Vorliebe an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Er baute die Neue Synagoge in Dresden, war Rektor der Städelschule in Frankfurt und lehrt oder lehrte unter anderem in Harvard, London, Gießen und Philadelphia. Zudem war er Jury-Vorsitzender für die „Topographie des Terrors“ in Berlin.
Im Rahmen eines vollständig anonymisierten Verfahrens nominiert die unabhängige Jury in einem ersten Durchgang aus den über 600 Einsendungen die besten Projekte für den Fritz-Höger-Preis 2017 für Backstein-Architektur. In einem zweiten Durchgang werden schließlich die Sieger des Wettbewerbs bestimmt. Dabei wird der Architekturpreis in den nachfolgenden Kategorien vergeben:
Die Verleihung des vierten Fritz-Höger-Preises wird im Herbst 2017 in Berlin stattfinden. Das Preisgeld über 10.000 Euro wird auf den Grand Prix-Sieger und die Gold-Gewinner der jeweiligen Kategorien verteilt. Es liegt im Ermessen der Jury, eine von dieser Staffelung abweichende Verteilung des Preisgeldes vorzunehmen.